Hyundai und Designstudenten entwerfen gemeinsam die Mobilität der Zukunft

Hyundai hat sich mit einer Gruppe von Designstudenten zusammengetan, um die Mobilität der Zukunft zu gestalten.

Im Rahmen eines Wettbewerbs haben 30 angehende Designer der Hochschule München (MUAS) unter dem Motto „Individual mobility experience aimed at generation Z for the Hyundai brand“ ihre Visionen vorgestellt.

Als Generation Z bezeichnet man die zwischen 1997 und 2012 Geborenen. Der Wettbewerb wurde von einem Team von Designern betreut und von Thomas Bürkle, Head of Hyundai Europe Design Center, und Prof. Dr. Othmar Wickenheiser, Professor für Transportation Design an der MUAS, beaufsichtigt. Die Erwartungen junger Menschen an die individuelle und öffentliche Mobilität der Zukunft standen im Mittelpunkt der Gestaltungsüberlegungen.

Inspiriert von einer Kick-off-Veranstaltung Anfang 2020 im Hyundai Motor Europe Technical Center in Rüsselheim, definierten die Teilnehmer nach und nach ihre Vision für die Zukunft der Marke Hyundai.

Die vier Preisträger präsentierten ihre Zukunftsmodelle den Hyundai-Führungskräften im Design Center in Rüsselheim und spannten dabei eine Brücke von der Gegenwart in eine künftige Mobilität ohne Restriktionen.

Modulare Mobilitätsstudie bietet aktuelle Ansätze
Einer der Teilnehmer, Paul Anker, präsentierte eine modulare Mobilitätsstudie namens „Coup-e“, die zeigt, wie sich Hyundai den öffentlichen Nahverkehr vorstellt. Während der Antrieb autonom und emissionsfrei sein soll, kann der Fahrgast den Fahrgastraum nach eigenen Ansprüchen bestimmen und gestalten. Will er in Gesellschaft unterwegs oder lieber nur für sich sein und mit Abstand zu den anderen Fahrgästen? Ein modulares Konzept bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten.

Die schnell getauschten flexiblen Sitzmodule richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen und erhalten gerade unter den derzeit geltenden Distanz- und Hygieneregeln der Corona-Pandemie einen aktuellen Ansatz. Je nach Fahrgastaufkommen kann die Studie zwischen den vorn und hinten sitzenden Antriebsmodulen individuell verlängert oder verkürzt und der Abstand zum Mitmenschen reguliert werden.

Autonome Passagierdrohnen passen sich dem Persönlichkeitsprofil eines Menschen an
In einem weiteren Zukunftskonzept „Kibun“ – das koreanische Wort „Kibun“ steht für die Charaktereigenschaften eines jeden Menschen – bietet eine autonome, wasserstoffbetriebene Passagierdrohne dem Einzelnen nicht nur Platz in den zunehmend überfüllten Großstädten, sondern passt sich auch an sein persönliches Profil an. 

Gleichzeitig unterstreicht das Konzept, das von der Designstudentin Sümeyra Yalcin vorgestellt wurde, dass für die Generation Z das reine Reiseerlebnis wichtiger sein wird als der Besitz.

Deshalb wird diese Drohne nicht zum Kauf, sondern auf Abo-Basis angeboten und passt sich jedem Abonnenten individuell an.

„Cyber Race“ befriedigt Sehnsucht nach Geschwindigkeit
Die Studenten haben aber nicht nur die mobilen Bedürfnisse der Zukunft beleuchtet. Das von Youngdo Kim erdachte Projekt „Cyber Race“ überschreitet in einem Virtual-Reality-Rennen die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt. Der Rennfahrer nutzt Magnetschwebetechnik und kabelloses Aufladen, um ein elektrisches Rennfahrzeug in kleinem Maßstab um eine physische Rennstrecke zu bewegen, die durch VR-Technologie ferngesteuert wird. „Cyber Race“ befriedigt also auch den Drang nach Geschwindigkeit, zumindest auf spielerische Art und Weise.

Transportable Ruhezonen als Entspannungsräume vom urbanen Stress
Mit dem Projekt „Urban Flower“ präsentierte der vierte Gewinner des Wettbewerbs, Etienne Sabarth, seine Vision, zukünftige Mobilitätslösungen sozialer zu gestalten. Basierend auf der Geste, jemandem eine Blume zu überreichen, ist die Hyundai Urban Flower eine Skulptur, die sich im urbanen Raum bewegt und als Treffpunkt oder Rückzugsort dient. Gleichzeitig übernimmt die Urban Flower eine aktive Rolle, in dem sie mit Empathie auf die Stimmungen der Menschen einwirken kann und so jemandem zu Hilfe kommt, der gestresst oder in Schwierigkeiten ist.

Bei den Projekten stand vor allem der Mensch im Mittelpunkt, der gemäß der Firmenphilosophie von Hyundai auch den Ausgangspunkt für die Mobilität der Zukunft bildet und für die Gesellschaft immer wichtiger wird.

Fotocredit: Hyundai Presse

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